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LD-Verfahren Abkürzung für Linz-Donawitz-Verfahren, wo es erstmals angewendet wurde, zur Erzeugung von Stahl. Bei diesem Verfahren wird circa 20 Minuten lang reiner Sauerstoff auf das flüssige Roheisen aufgeblasen. Dadurch verbrennen Kohlenstoff, Mangan, Phosphor, Schwefel, Silizium und die anderen Begleitelemente des Roheisens.

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Legierung Durch Zusammenschmelzen mehrerer Metalle entstehender Stoff, der auch kleine Mengen von Nichtmetallen, z. B. Silizium, Kohlenstoff, enthalten kann. Durch Legieren werden die Eigenschaften (z. B. mechanische Widerstandsfähigkeit, elektrischer Widerstand, Korrosionsbeständigkeit) der Ausgangsmetalle den jeweiligen Erfordernissen angepasst.
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Magneteisenstein Magnetit; schwarzes, fettig metallglänzendes, unvollkommen muschelig brechendes, magnetisches Mineral, Fe3O4; regulär; Härte 5,5; wertvolles Eisenerz.
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Metalle Mit Ausnahme des Quecksilbers bei Zimmertemperatur feste und kristalline Stoffe, die einen charakteristischen (Metall-)Glanz und hohes elektrisches und Wärmeleitvermögen haben. In Gasform sind Metalle einatomig. Die Metalle finden sich vorwiegend in der linken Hälfte des Periodensystems der Elemente. Bei der Einwirkung von Säuren bilden sie Salze (ausgenommen einige Edelmetalle), aus deren wässrigen Lösungen sie sich bei der Elektrolyse an der Kathode abscheiden. Ihre Oxide und Hydroxide haben meist einen mehr oder weniger starken basischen Charakter. Je nach ihrer Fähigkeit, positive Ionen zu bilden, d. h. Elektronen abzugeben, unterscheidet man unedle Metalle (die oxidierenden, rostenden Metalle) und edle Metalle. Nach der Dichte werden Leichtmetalle (Dichte bis 4,5) und Schwermetalle (Dichte über 4,5) unterschieden. Von allen Metallen, deren Zahl 79 beträgt, hat nur knapp ein Drittel technische Bedeutung. Einige Metalle kommen in der Natur gediegen vor, der größte Teil wird jedoch aus Erzen gewonnen. - Die Metallgewinnung und -verarbeitung hat bereits eine lange Geschichte. Das am frühesten bearbeitete Metall ist das Gold; dann folgten Kupfer und Silber und als Legierung die Bronze (Bronzezeit), später das Eisen (Eisenzeit).
In der Astrophysik bezeichnet man alle Elemente, die schwerer als Helium sind, als Metalle.
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Möller Bezeichnung für das Gemenge aus Erz und den Zuschlägen.

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Normalisieren Anderer Ausdruck für Glühen, Normalglühen.
 

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Oxidation Im weiteren Sinne die Abgabe von Elektronen, z. B. der Übergang eines Metalls aus dem elementaren in den Ionenzustand (Fe wird zu Fe3+) oder eines Nichtmetalls aus dem Ionen- in den elementaren Zustand, im engeren Sinne die Aufnahme von Sauerstoff oder der Entzug von Wasserstoff. Oxidationsvorgänge sind in der Technik (Verbrennung) und bei biologischen Vorgängen (Atmung, Gärung) von großer Bedeutung, da sie unter Energieabgabe verlaufen; Gegensatz: Reduktion.
Oxidationsmittel oder Oxidantien sind solche chemische Verbindungen, die ihren Sauerstoff leicht abgeben (zum Beispiel Salpetersäure, Peroxide, Kaliumpermanganat, Ozon).
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Pyrit Im Volksmund auch Katzengold genannt, gelbliches, zuweilen braun anlaufendes, metallisch glänzendes Mineral, Eisensulfid (FeS2), kubisch, Härte 6 bis 6,5, in magmatischen und metamorphen Gesteinen. Eine Modifikation von Pyrit ist Markasit. Pyrit ist das verbreitetste Schwefelerz und dient zur Gewinnung von Schwefelsäure und Schwefel sowie als Schmuckstein.
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Rast Der mittlere, enger werdende Teil des Hochofens über dem Gestell.
 
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Reaktionswärme Die bei einer chemischen Reaktion entstehende oder verbrauchte Wärme.
 
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Reduktion Im weiteren Sinne die Aufnahme von Elektronen, z. B. der Übergang eines Metall-Ions in den elementaren Zustand (Fe3+ geht über in Fe) oder in eine niedrigere Wertigkeitsstufe (Fe3 + geht über in Fe2 +); im engeren Sinne der Entzug von Sauerstoff oder die Aufnahme von Wasserstoff. Gegensatz: Oxidation.
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Rennfeuer Ältestes Verfahren der Eisenverhüttung in kleinen Lehmöfen.
 

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Rennverfahren Ältestes Verfahren der Eisengewinnung durch Erhitzen der Erze mit Holzkohle; man erhält teigiges, mit Schlacke durchsetztes Luppeneisen; Weiterentwicklung als Krupp-Rennverfahren.
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Roheisen Kohlenstoffreiches Eisen, das im Hochofen gewonnen worden ist. Nach dem Aussehen des Bruchs unterscheidet man: weißes Roheisen, das den Kohlenstoff im Eisencarbid, und graues Roheisen, das ihn größtenteils als Graphit enthält.
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Rohstahl Flüssiges oder festes Roherzeugnis, verwendet für Stahlguss oder in Form von Rohblöcken.

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Roteisenstein Hämatit; stahlgraues bis eisenschwarzes, in derben Aggregaten rotes, mattes, auf Kristallflächen aber metallglänzendes Mineral; trigonal; Fe2O3; das verbreitetste Eisenerz (70 Prozent Eisen); oft verwachsen mit Spinell, Magnetit oder Rutil; Vorkommen: Elba, Schweden, Michigan.
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