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Ein Blick zurück:
Mesopotamien 3100 v. Chr.

Abbildung:  Ein Gebiet, das ungefähr dem heutigen Irak entspricht, ist auf einer schematischen Karte markiertFoto: Ein Eisenmeteor

Im Lande Ur, einem altsumerischen Stadtstaat in Südmesopotamien, wurde ein eiserner Dolch mit goldbelegtem Griff gefunden, der auf die Zeit um 3100 v. Chr. datiert wurde. Mesopotamien - auch das Zweistromland genannt - lag etwa dort, wo sich heute der Irak befindet. Der Nickelanteil im Eisen von 10,8 Prozent lässt den Schluss zu, dass der Dolch aus Meteoreisen, einem Material, das buchstäblich vom Himmel fällt, gefertigt wurde.

Der Fund aus Ur ist in seiner Art wahrscheinlich nicht einmal der Älteste, auf keinen Fall aber einzigartig: Eine Nutzung des "Himmelsmetalls" ist weltweit über einen langen Zeitraum belegt. Eisengegenstände aus ägyptischen Gräbern werden auf ein Alter von bis zu 7.000 Jahren geschätzt, theoretisch könnte Meteoreisen sogar seit 10.000 vor Christus bearbeitet worden sein.

 

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