zurück
Hinweis: Es folgen Hauptnavigationselemente.
Startseite
1. Ein Blick zurück - Sie befinden sich innerhalb dieses Kapitels.
2. Vom Eisenerz zum Roheisen
3. Vom Eisen zum Stahl
4. Werkstoff Stahl
5. Umwelt

Lexikon
Herausgeber

Es folgt ein Flash-Objekt mit natürlicher Sprachwiedergabe
<IMG SRC="../graphikshare/noflash.jpg" WIDTH="159" HEIGHT="50" usemap="#x" BORDER="0" ALT="">
zurückweiterweiter
Hinweis: Es folgt der Text des Screens. Im Hintergrund ist das mittelalterliche Gemälde eines Schmiedes sowie die Klinge und der Griff eines Toledo-Schwertes abgebildet.

Ein Blick zurück:
Mythos Eisen (500 n. Chr.)

Abbildung: Auf einer schematischen Karte ist das Gebiet Spaniens markiert.Foto: Goldbelegter Griff eines Toledo-Schwertes mit Ziselierungen

Eisen war gerade in früher Zeit vom Schleier des Geheimnisvollen umgeben. Eine Ursache ist sicher, dass es allen bisher bekannten Werkstoffen überlegen war. Darum genossen Menschen, die es gewinnen und verarbeiten konnten, hohes Ansehen, in das sich häufig aber auch Furcht vor übernatürlichen Fähigkeiten mischte. Noch heute sind zum Beispiel der Damaszener-Stahl oder der Toledo-Stahl legendär.

Eine Schwertklinge aus Toledo galt damals als unzerstörbar und man sagte, dass sie den Besitzer unverwundbar machen würde. Deutlich zeigte sich diese mythisch überhöhte Einstellung der Menschen gegenüber einem Schmied darin, dass er meist außerhalb der geltenden gesellschaftlichen Norm stand. Einerseits genoss der Schmied Sonderrechte und wurde Königen gleichgestellt. Andererseits stattete die Sage den Schmied mit einem hässlichen Aussehen, körperlichen Gebrechen und schlechten Charakterzügen aus.

Als sicher gilt, dass umherreisenden Schmieden die Verbreitung der Fähigkeit zur Stahlgewinnung und -verarbeitung in der damals bekannten Welt zu verdanken ist.

 

nächste Seite:Wieland der Schmied (um 1300 n. Chr.)

Symbol Ende der Seite