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Vom Eisenerz zum Roheisen:
Eisen - was ist das?
Eisen ist ein chemisches Element (chemisches
Zeichen: Fe; vom lateinischen Wort "ferrum"), das in der Natur
nicht in reiner Form, sondern überwiegend als oxidisches Eisenerz,
einer meist rötlichbraunen bis dunkelgrauen Eisensauerstoffverbindung,
vorkommt.
Eisen ist nach Aluminium das zweithäufigste Metall
und am Aufbau der Erdrinde als vierthäufigstes Element überhaupt
mit 3,38 % beteiligt.
In gediegenem (reinem) Zustand findet man Eisen auf
der Erde nur selten (Meteoreisen).
Dagegen besteht der Erdkern aus etwa 90 % Eisen und
10 % Nickel.
Aus oxidischem Eisenerz wird im Hochofen
unter Verwendung von Koks, Heißluft,
Kalk oder Kieselsäure Roheisen
gewonnen. Es hat eine silbriggraue Färbung und ist aufgrund seiner
hohen Gehalte an Kohlenstoff und Phosphor weder kalt noch warm verformbar.
Es wird zu geringen Mengen direkt als Gusseisen verwendet, der überwiegende
Teil des Roheisens wird jedoch zu Stahl weiter
verarbeitet.
Stahl ist - einfach gesagt - schmiedbares Eisen, das
durch den Vorgang des Frischens aus Roheisen
gewonnen wird.
Von wesentlicher Bedeutung ist der Gehalt des Kohlenstoffs im Stahl.
Er entscheidet darüber, ob das Eisen schmiedbar, härtbar, leicht
schmelzbar oder spröde ist.