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Hinweis: Es folgt der Text des Screens. Im Hintergrund ist eine Collage von Details eines Schaufelbaggers abgebildet. Besonders prägnant sind die Rollen eines Förderbandes und eine riesige Kabeltrommel.

Vom Eisenerz zum Roheisen:
Erzvorbehandlung - Mischen

Foto: Das Mischbett mit den Bestandteilen des späteren Sinters, nämlich Feinerz, Brennstoff und Zuschläge wird von einem Schaufelbagger abgegraben.

In der Natur liegen die Eisenerze als Stückerz oder Feinerz vor. Die Stückerze können direkt im Hochofen eingesetzt werden. Die Feinerze werden aufbereitet. Das gröbere Feinerz wird zusammen mit Zuschlägen zu Sinter verarbeitet. Aus dem feineren Feinerz werden Pellets erzeugt.

Um die Feinerze vor der Befüllung in den Hochofen in eine gleichmäßige, gut durchgasbare Stückgröße zu bringen, werden sie einer Vorbehandlung unterzogen. Die drei wichtigsten Verfahrensschritte sind das "Mischen/Homogenisieren", das "Sintern" und das "Klassieren".

Mischen - Homogenisieren

Zunächst werden die Bestandteile des späteren Sinters, nämlich Feinerz, Brennstoff und Zuschläge, auf Mischbetten lagenweise übereinander geschichtet. Durch das Wiederabgraben dieser Lagen mit großen Schaufelbaggern entsteht eine gleichmäßige Mischung der unterschiedlichen aufgebrachten Stoffe.

Die Art der Zuschläge richtet sich nach der Art der Verunreinigungen des Erzes. In der Regel setzt man Kalkstein oder Silikate zu.

chemische Formel: Siliziumdioxid reagiert mit Calciumkarbonat zu Calciumsilikat und Kohlenstoffdioxid - S I O zwei plus C A C O drei reagiert zu C A S I O drei und C O zwei.

Im Hochofen bilden die chemischen Hauptbestandteile der Zuschläge mit den Begleitelementen der Erze (Gangart) und der Asche des Kokses leicht schmelzbare Verbindungen, die als flüssige Schlacke den Hochofen verlassen. Das Gemenge aus Erz (Sinter, Pellets, Stückerz) und den Zuschlägen nennt man Möller.

 

 

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