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Hinweis: Es folgt der Text des Screens. Im Hintergrund ist eine Collage des in der Sinteranlage glühenden und später erkalteten Möllers abgebildet.

Vom Eisenerz zum Roheisen:
Erzvorbehandlung - Sintern

Foto: Einblick in die Sinteranlage, wo der Möller "gebacken" wird. Wenn Sie mit der Maus über das Bild fahren, erfolgt ein Wechsel und eine Nahaufnahme erkalteten Möllers wird eingeblendet.

Sintern

Beim Sintern werden das Eisenerz und die Zuschläge, der sogenannte Möller, in unterschiedlich große Stücke zusammengebacken. Dieser Vorgang läuft im ersten Teil der Sinteranlage auf dem sogenannten Sinterband ab. Das Sinterband ist ein umlaufender, durchlässiger Ofenrost, auf dem das gemischte Sintergut in einer Höhe von ca. 0,5 m aufgeschichtet ist. Ein Zündbrenner von oben und durchgesaugte Luft von unten bewirken, dass das grobpulverige Gut vom Mischbett von oben nach unten wie beim Rauchen einer Pfeife gebrannt und zusammengebacken, eben gesintert, wird.

Klassieren

Im zweiten Bereich der Sinteranlagen wird der Sinter gesiebt. Das bedeutet: Der Sinter wird zu etwa gleich großen Stücken verarbeitet.

Die kleineren Sinterkörner werden herausgesiebt und wieder zu der Rohmischung hinzugegeben. Sehr grober Sinter wird in Brechern zerkleinert und nochmals abgesiebt.

 

 

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