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Vom Eisenerz zum Roheisen:
Wozu dienen die "Winderhitzer"?
Die Winderhitzer dienen der Vorwärmung der Reaktionsluft vor der Einspeisung in den
Hochofen. Winderhitzer sind bis zu 60 Meter
hohe, turmartige Behälter, die mit feuerfesten Silikatsteinen gitterartig
ausgemauert sind. Sie stehen in der Regel neben den Hochöfen.
Das Gichtgas aus dem
Hochofen wird - nach einer gründlichen Entstaubung - von unten in
die Winderhitzer eingespeist und unter Luftzufuhr verbrannt. Hierbei heizen
sich die Silikatsteine bis auf eine Temperatur von ca. 1350 °C
auf. Ist diese Temperatur erreicht, wird die Gichtgaszufuhr in den zweiten
Winderhitzer umgeleitet und der erste durch Einblasen von Luft abgekühlt.
Diesen Vorgang nennt man "Blasen". Der dabei erzeugte Heißwind
wird über eine Heißwindringleitung durch Blasformen in den
unteren Teil des Hochofens eingeblasen.
Das Aufheizen und Blasen ist ein diskontinuierlicher
Vorgang, so dass immer zwei Winderhitzer aufgeheizt werden und der dritte
Winderhitzer den Hochofen mit Heißwind versorgt.
Der in den Winderhitzern vorgeheizte Wind oxidiert
teilweise den Koks und liefert Wärme und
das Reduktionsmittel Kohlenstoffmonoxid.