\n'); } if ( plugin ) { document.write(''); } else if (!(navigator.appName && navigator.appName.indexOf("Netscape")>=0 && navigator.appVersion.indexOf("2.")>=0)){ document.write(''); } //-->
Vom Eisenerz zum Roheisen:
Der Hochofen - Vorgänge im Gasstrom
Vorgänge im Gasstrom (von unten nach oben):
In der Umgebung der Blasformen reagiert der Koks
mit dem Luftsauerstoff zu Kohlenstoffdioxid.
Hierbei wird genügend Wärme erzeugt, um das Roheisen
zu verflüssigen.
Das Kohlenstoffdioxid wird mit den Restbestandteilen
der Luft, hauptsächlich Stickstoff, nach oben transportiert. Der
Hochofen arbeitet in reduzierender Atmosphäre,
d. h. es ist kein freier Sauerstoff vorhanden, wohl aber genügend
Koks, der das Bestreben hat zu reagieren. Es kommt so zu einer Reaktion
zwischen dem Kohlenstoffdioxid und dem Koks, wobei das eigentliche Reduktionsmittel,
Kohlenstoffmonoxid, gebildet
wird.
Das Kohlenstoffmonoxid reduziert das Eisenoxid (Entzug von Sauerstoff) zu Eisen und wird dabei selbst wieder zu Kohlenstoffdioxid
oxidiert. Bei Temperaturen zwischen 900 °C
und 400 °C stellt sich dann
das temperaturabhängige Boudouard-Gleichgewicht
zwischen den beiden Kohlenstoffoxiden ein.
In der Vorwärmzone zwischen 400 °C
und 200 °C reicht die Temperatur
für eine Reduktion der Eisenoxide
nicht mehr aus. Das Gichtgas, ein Gemisch
aus Stickstoff, Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoffmonoxid, strömt
durch die Steigleitung am Ofenkopf zur Gasreinigung. Von dort wird es dem
Gichtgasnetz zugeführt. Ein Teil des Gichtgases wird von den Winderhitzern
verbraucht. Weitere Einsatzorte sind die Kokerei
oder die Öfen des Walzwerkes.