    
Vom Eisen zum Stahl:
Legierter Stahl - Produkt Edelstähle

Edelstähle
Art, Menge und Kombination der zugesetzten Legierungsbestandteile
bestimmen die Eigenschaften der Edelstähle.
Bei einem Chromanteil von mehr als 12 %
werden die Stähle rostbeständig. An der Oberfläche bildet
sich hierbei eine dichte Schicht an Chromoxid, die den Stahl passiviert, d. h. durch eine dichte
Oxidschicht an der Oberfläche vor weiterem Sauerstoffangriff schützt.
Zusätze an Nickel erhöhen die Zähigkeit des Stahls. So kann eine Legierung, die
25 % Nickel enthält - ohne zu
reißen - auf die doppelte Länge ausgezogen werden.
Ein Zusatz von bis zu 22 %
Mangan erhöht die Verschleißfestigkeit und die Zähigkeit
des Stahls. Solche Stähle werden häufig als Baustähle verwendet.
Stähle, die Chrom und Nickel enthalten, sind
besonders zäh, hart und korrosionsbeständig. Sie eignen sich
gut als Material für Antriebsachsen, aber auch zur Herstellung langlebiger
Gebrauchsgegenstände (Nirosta(r)-Stahl).
Zusätze von Vanadium verbessern die Zähigkeit
von Bau- und Werkzeugstählen.
Setzt man einem Stahl Wolfram zu, wird er auch bei
Rotglut nicht enthärtet. Solche Stähle verwendet man zur Herstellung
heiß werdender Werkzeuge.
Silicium als Legierungsbestandteil (10 - 13 %)
führt zur Säurebeständigkeit des Stahls. Solche Stähle
werden daher häufig zum Bau chemischer Apparaturen verwendet.
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