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Vom Eisen zum Stahl:
Legierter Stahl
Beim Legieren werden einem Metall absichtlich ein oder mehrere andere Metalle zugesetzt. Ziel des Legierens
ist es, die Gebrauchs- oder Verarbeitungseigenschaften eines metallischen
Werkstoffs zu verbessern. Die damit verbundenen Anforderungen können
ganz unterschiedlich sein: So sollen z. B.
Messer oder Äxte möglichst lange scharf bleiben, während
ein Brückenbaustahl fest, zäh
und schweißbar sein muss.
Das Legieren des flüssigen Rohstahls
geschieht durch Zugabe von Legierungselementen
wie z. B. Mangan, Silizium, Chrom, Nickel u.a. während des Abstichs,
d. h. während des Ausleerens des flüssigen Stahls aus dem Konverter in die Stahlgießpfanne. Feste Legierungszugaben schmelzen bis zu
einer Zugabemenge von ca. 3,2
% durch die Turbulenz des Abstichstrahls
und die Temperaturüberhitzung des Rohstahls auf. Legierungszugaben
sind aber auch in flüssiger Form möglich.