    
Umwelt:
Emissionen und Recycling

Die deutsche Stahlindustrie wendet jährlich rund
eine Milliarde Euro für den Umweltschutz auf. Die Verhinderung von
staub- und gasförmigen Emissionen ist dabei ein wesentlicher Schwerpunkt.
Sehr früh begann die deutsche Stahlindustrie,
ihre Anlagen mit Absaug- und Filtereinrichtungen auszurüsten. In
den letzten 30 Jahren konnten die Staubemissionen um etwa 90 % gesenkt
werden.
Wasser ist für die Stahlerzeugung unentbehrlich:
für die Abgasreinigung, zum hydraulischen Transport und zum Kühlen.
Die Stahlindustrie recycelt heute zwischen 80 und 90% des eingesetzten
Wassers, d. h. es wird immer wieder in einem geschlossenen Kreislaufsystem
eingesetzt. Während der private Verbrauch an Wasser seit 1970 um
etwa ein Viertel anstieg, wurde der Wassereinsatz in der Stahlindustrie
im gleichen Zeitraum um ein Viertel gesenkt.
Zusätzlich hat die Stahlindustrie den Gesamtenergiebedarf
pro Tonne Rohstahl in den letzten Jahrzehnten
um etwa 30% gesenkt.
Nicht umsonst hat die Dillinger Hütte den Beinamen
"die grüne Hütte".
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