| Schlacke | Hochofenschlacke; ein
Nebenerzeugnis des Hochofens. Beim Blashochofen
besteht sie zum Beispiel aus 30 bis 40 Prozent Kieselsäure, 6 bis 20
Prozent Tonerde, 30 bis 50 Prozent Kalk, 1 bis
10 Prozent Magnesia und anderem. Nach dem Erkalten wird sie gebrochen und
gemahlen; sie dient zum Beispiel als Schotter im Wege- und Eisenbahnbau
oder als Zuschlag bei der Herstellung von Beton. © Wissen Media Verlag GmbH |
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| Schmelze | Flüssiger Aggregatzustand
eines unter Normalbedingungen festen Stoffes, zum Beispiel Metall- oder
Salzschmelze. © Wissen Media Verlag GmbH |
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| Sekundärmetallurgie | Oberbegriff für alle Verfahren zur Desoxidation, Entgasung, Legierungsfeineinstellung, Einschlusseinformung und Reinheitsgradverbesserung von Stahl , von denen die meisten unter Vakuum geschehen. | |
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| Sinter | Zu Stücken zusammengebackenes Feinerz, das für die Hochofenbefüllung benötigt wird. | |
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| Sintern | Stoffe (Metallpulver und keramische
Stoffe) durch Erhitzen zusammenbacken; das entstehende Material (Sinterwerkstoff)
ist fest, meist porös, aber teilweise auch fast porenfrei erzielbar. © Wissen Media Verlag GmbH |
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| Spateisenstein | Eisenspat, Siderit;
erbsengelbes bis braunschwarzes, glas- und perlmutterglänzendes Mineral
(Eisencarbonat), z. T. metallisch bunt anlaufend; trigonal; Härte 4,5;
Spateisenstein ist ein bedeutendes Eisenerz.
Vorkommen: Siegerland, Harz, Steiermark (Österreich), Cornwall (England),
Lothringen (Frankreich), Spanien. © Wissen Media Verlag GmbH |
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| Stahl | Sammelbezeichnung für
alle schmiedbaren Eisenlegierungen. © Wissen Media Verlag GmbH |
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| Stranggießanlage | Anlage zur Durchführung
eines Stranggusses. |
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| Strangguss | Ein Gießverfahren für
Nichteisenmetalle und Stahl, bei dem das flüssige
Metall in eine beidseitig offene, wassergekühlte
Kokille gegossen wird. An der unteren Öffnung
der Kokille tritt das Metall als erstarrter Strang aus, wird von Transportwalzen
weiterbefördert und anschließend auf die gewünschten Teillängen
abgetrennt. © Wissen Media Verlag GmbH |
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| Stützwalze | Große Walze zum Stützen
der kleineren Arbeitswalzen. |
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| Toledo-Stahl | Technik, die ihre Blüte in Toledo hatte, von wo aus vor allem die römischen Truppen versorgt wurden. Erfindungsreiche Schmiede nahmen dünne Folien, die erst einmal alle einzeln behandelt wurden, um dann - bei mindestens 800 °C - zusammengeschmiedet zu werden. Dazu mussten zunächst die Werkzeuge - besonders wichtig waren Eisenzangen - entwickelt werden. Eine fünffach größere Festigkeit scheint nicht so besonders viel zu sein, aber die Konsequenzen waren beachtlich. Die alten Gallier wurden auch deshalb von den Römern unterworfen (außer dem bekannten kleinen Dorf natürlich), weil sie nach zeitgenössischen Berichten ihre Schwerter nach jedem besseren Schlag überm Knie wieder gerade biegen mussten, während die römischen Schwerter "so stark waren, dass es keinen Helm gibt, der nicht von ihnen zerschlagen werden kann". | |
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