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DIWA

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Warmfester Baustahl: DIWA

DIWA wurde als Baustahl speziell für Dampfkessel und Druckbehälter mit hohen Betriebstemperaturen entwickelt. Er wird in drei Abstufungen der Warmstreckgrenze angeboten, des bei dieser Anwendung entscheidenden Werkstoffkennwerts. Alle drei Versionen von DIWA stellen Verbesserungen genormter Werkstoffe in diesem Bereich dar. Es sind mit Mangan, Kupfer, Nickel und Molybdän niedrig legierte Stähle, die durch die abschließende Wärmebehandlung ihre endgültigen Eigenschaften erhalten. Wie alle Stähle von Dillinger Hütte GTS, lässt sich auch DIWA besonders gut verarbeiten, vor allem schweißen.

DIWA 353 erträgt Betriebstemperaturen bis 400 °C und kann zum Beispiel in den Dampftrommeln subkritischer Kraftwerksanlagen eingesetzt werden. Üblicherweise wird er in normalisiertem und angelassenem Zustand und in Blechdicken von 6 bis 150 Millimetern geliefert. DIWA 353 basiert auf der genormten Stahlgüte 13MnNiMo5.4, Werkstoff-Nr. 1.8807, VdTüV-Werkstoffblatt 384.

DIWA 373 ist bis 500 °C einsetzbar und kann für Kessel und Rohrleitungen verwendet werden. Er ist in Blechdicken bis 250 Millimetern erhältlich. Bis 180 Millimeter wird er normalisiert und angelassen geliefert; darüber wasservergütet. DIWA 373 basiert auf der genormten Stahlgüte 15NiCuMoNb5, Werkstoff-Nr. 1.6368, EN 10028-2.

DIWA 393 wird eingesetzt, wenn es eine Kombination aus höheren Temperaturen (bis 375 °C) und höheren Drücken zu bewältigen gilt, beispielsweise im Kernkraftwerksbau, in der Harnstoff- und Methanolproduktion und bei der Herstellung synthetischer Kraftstoffe. Er wird in Blechdicken bis 250 Millimetern und im wasservergüteten Zustand geliefert. DIWA 393 basiert auf der genormten Stahlgüte 20MnMoNi4.5, Werkstoff-Nr. 1.6311, EN 10028-2.