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Sekundärmetallurgie


Die Sekundärmetallurgie besteht aus zwei Vakuumgefäßen, die durch eine gemeinsame Vakuumpumpe evakuiert werden können. Jedem Gefäß ist ein Deckelwagen zugeordnet, der jeweils mit einer vierspurigen Drahteinspulmaschine, einer Sauerstofflanze, automatischen Probeentnahmeeinrichtungen für die Probeentnahme unter Atmosphärendruck und unter Vakuum sowie einer Vakuumschleuse für die Zugabe von Legierungsmitteln und Schlackebildnern ausgerüstet ist.

Vervollständigt wird die Sekundärmetallurgie durch eine Legierungsanlage mit insgesamt 23 Tagesbunkern, einer Primärentstaubung der Prozeßgase sowie einer Sekundärentstaubung für die Gesamtanlage.

Neben verschiedenen metallurgischen Verbesserungen wird durch diese Investitionsmaßnahme von etwa 23 Millionen € eine Erhöhung der Vakuumkapazität des Stahlwerkes auf 100% erreicht.