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Innovation
aus Tradition

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Innovation aus Tradition

Von der industriellen Revolution bis ins Internet-Zeitalter – der Werkstoff Stahl ist Möglichmacher und Technologietreiber. Seit 1685 schreibt Dillinger diese Geschichte des Fortschritts mit. Durch innovative Verfahren, optimierte Prozesse und immer leistungsstärkere Anlagen verschieben wir permanent die Grenzen des Machbaren. Mit wegweisenden Produkten und Leistungen verfolgen wir den Anspruch, unseren Kunden maximalen Vorsprung zu geben. So wurde ein Großteil der circa 2.000 von uns angebotenen Stahlgüten in den letzten 10 Jahren entwickelt. Und damit Ihnen Dillinger in Zukunft noch schneller und flexibler die besseren Lösungen liefert, setzen wir in immer mehr Bereichen unserer Prozesskette auf Technologien der Industrie 4.0.

Auf dem Weg zur
Stahlindustrie 4.0

Je komplexer die Produktionsprozesse und je maßgeschneiderter die Produkte und Serviceleistungen, desto größer ist der Nutzen einer umfassenden Vernetzung von Menschen, Maschinen und Produkten. Deshalb bietet das Internet der Dinge und Dienste insbesondere für die Stahlindustrie einzigartige Chancen, um Produktivität, Qualität, Flexibilität und Effizienz zu steigern. Bei Dillinger haben wir das sehr früh erkannt und bereits viele Voraussetzungen geschaffen, um die zukunftsweisenden Technologien zu implementieren –  von der Logistik über die Fertigung und Qualitätssicherung bis zur Instandhaltung. Den Weg zur Stahlindustrie 4.0 gehen wir konsequent weiter, denn an der Spitze dieser Bewegung bringen wir uns und unsere Kunden in die beste Position, um dem weiter steigenden Kosten- und Wettbewerbsdruck erfolgreich zu begegnen.

Mehr als 333 Jahre Dillinger

Dillinger ist eines der ältesten Unternehmen Europas. Die Anforderungen, Verfahren und Technologien haben sich über die Jahrhunderte geändert, aber unseren Werten sind wir bis heute treu. Zuverlässig, partnerschaftlich und dynamisch setzen wir immer wieder neue Meilensteine:

1685
1804
1809
1828
1897
1961
1975
1976
1981
1984
1985
1991
1992
1998
2013
2016
2020
2023

Der lothringische Adlige Charles Henri Gaspard de Lenoncourt erhält vom französischen König Ludwig XIV die Genehmigung, in der Herrschaft Dillingen Eisenhütten, Stahlwerke und Schmelzen einzurichten – die Geburtsstunde von Dillinger.

Als eine der ersten Hütten auf dem Kontinent nimmt Dillinger ein Blechwalzwerk in Betrieb und kann dadurch großflächige Blechtafeln mit glatter Oberfläche in gleichmäßiger Stärke produzieren.

Das Unternehmen erhält die Rechtsform einer Aktiengesellschaft und ist damit die älteste AG in Deutschland.

Die Hütte legt den Grundstein ihrer betrieblichen Sozialpolitik und zahlt erstmals Arbeitern eine Unterstützung bei Krankheit und Unfall sowie langjährigen Mitarbeitenden eine monatliche Pension.

In Dillingen nimmt das erste elektrisch betriebene Feinblechwalzwerk des Kontinents seine Arbeit auf.

Die weltweit erste Stranggießanlage für Brammen geht in Dillingen in Betrieb und liefert Brammen mit einem Querschnitt von 1.500 x 200 mm.

Das Unternehmen wird in einem bundesweiten Wettbewerb zum wiederholten Mal für seine Umweltschutzmaßnahmen auf dem Hüttengelände und für die Pflege des Hüttenwaldes ausgezeichnet.

Dillinger stellt erstmals thermomechanisch gewalzte Röhrenbleche her.

Als erster Schritt zur gemeinsamen Roheisenerzeugung aller Saarhütten wird die ROGESA und im Jahr darauf die Zentralkokerei Saar gegründet.

Dillinger produziert als erstes Unternehmen weltweit Längsprofil-Bleche: Bleche, deren Dicke sich über die Länge kontinuierlich verändert und erschließt sich damit neue Märkte.

Mit Inbetriebnahme einer 5,5-m-Quartostraße kann man nun Bleche bis zu einer Fertigbreite von 5.200 mm walzen.

Dillinger, Usinor-Sacilor und die Mannesmannröhren-Werke gründen die gemeinsame Gesellschaft Europipe zur Produktion von geschweißten Großrohren.

Das Grobblechwalzwerk GTS Industries im französischen Dünkirchen wird Tochtergesellschaft von Dillinger und 2014 in Dillinger France umbenannt.

In Dillingen geht die erste Stranggießanlage der Welt mit 400 mm Brammendicke und Soft-Reduction in Betrieb, eine Investition in Höhe von 200 Millionen DM.

Steelwind Nordenham nimmt die Produktion auf. Das Werk, eine Tochtergesellschaft von Dillinger, ist auf die Herstellung von XXL-Monopiles und Transition Pieces für Offshore Windkraftanlagen spezialisiert.

Die neue Vertikal-Stranggießanlage CC6 – die mit über 400 Millionen Euro größte Einzelinvestition am Standort Dillingen – setzt in allen Dimensionen Maßstäbe und sorgt 2017 für einen neuerlichen Rekord: Mit 600 mm wird die dickste Bramme der Welt gegossen!

In Dillingen wird erstmalig in Deutschland im Regelbetrieb Wasserstoff als Reduktionsmittel im Hochofen eingesetzt.

Im Dezember erhalten Dillinger, Saarstahl und die gemeinsame Tochter ROGESA den jeweiligen Förderbescheid für das historische Transformationsprojekt Power4Steel.